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Validierung unter Zeitdruck: Sparen wir an der falschen Stelle?
Bijan Sooli · 21. Juni 2026
Validierung reduziert nicht nur Risiken und Missverständnisse, sondern hilft sicherzustellen, dass tatsächlich die richtigen Anforderungen umgesetzt werden.
Eine Erkenntnis, die ich im Anforderungsmanagement immer wieder bestätigt sehe: Wird die Validierung vernachlässigt, holt einen das meist später wieder ein.
Für mich wurde früh deutlich, dass eine wirksame Validierung die aktive und strukturierte Einbindung von Anwendern und Stakeholdern erfordert.
Wird die Validierung zu oberflächlich durchgeführt oder unter Zeitdruck verkürzt, sind die Folgen oft vorhersehbar:
Produktionsfehler aufgrund übersehener, missverstandener oder falsch interpretierter Anforderungen Funktionen, die technisch korrekt umgesetzt wurden, aber die tatsächlichen Bedürfnisse der Stakeholder nicht erfüllen
Was kurzfristig wie hohe Produktivität wirkt, führt häufig zu Nacharbeit, Frustration und vermeidbaren Kosten.
Dies ist eine von mehreren Erfahrungen aus dem Requirements Engineering, über die ich in letzter Zeit nachgedacht habe – insbesondere im Kontext neuer Projekte und komplexer Anforderungen.
Mich würde interessieren: Wie geht ihr mit Zeitdruck bei der Validierung um?
Validierung beantwortet nicht die Frage, wie wir bauen, sondern was wir überhaupt bauen sollten.